About the winery

Gründung: 2015
Fläche: 5 Hektar
Produktion: 10.000 Flaschen

Weinbaugebiet: Roussillon (Perpignan)
Gemeinde: Calce
Anzahl Parzellen: 8

Rebsorten:
Grenache Noir, Lledoner Pelut, Carignan Noir, Grenache Gris/Blanc, Macabeu, Syrah

Boden+Typizität:
2 Zonen verschiedene Produktionszonen, Schiefer (Col de la Done) und Kalk- Lehmboden mit Mergel (Las Course)

Relief (Meereshöhe, Exposition):
200m Höhenlage. Schnittpunk zwischen Pyrénéen und Massiv Corbières, verschiedene Ausrichtungen (Süd, Nord) mit Weinbergen bis zu 15% Steigung, sowie ebenerdigen Weinbergen.

Arbeit im Weinberg: 
Vorgehensweise im bestmöglichen Verständnis von Natur und Wildnis, Einsatz von biodynamischen Techniken, Arbeit mit den Mondphasen. Viel Handarbeit, ich habe zum Beispiel keinen Traktor.

Methoden Kellerei:
Vinifizierung ohne Zusatzstoffe (nur selten kommt ein wenig Sulfit zum Einsatz). Ausbau im Stahltank. Alles Handarbeit.

Erster Kontakt mit der Rebe wann/wie/wo: 
Ich bin in einer Wein-Familie aufgewachsen, mein Großvater war Winzer und mein Vater Weingroßhändler, beide im konventionellen Business, beide haben eine Leidenschaft für das Terroir und den Wein. 

Warum bist Du Winzer?  
Für das Erschaffen und die Freiheit, die das Erschaffen mit sich bringt

Wo und mit wem hast Du gelernt mit Reben zu arbeiten und Wein zu vinifizieren und ein Weingut zu leiten: 
Viel habe ich von meinem Großvater, meinem Vater und Jean Philippe Padie gelernt. Vor allem war ich Autodidakt, ich habe kein Studium im Bereich Wein absolviert. Von klein auf gefiel mir alles, was mit Wein zu tun hat, aber nicht in dem Sinn, daraus einen Beruf zu machen. Im Lauf der Zeit ist eine Passion daraus geworden, die mich beim Erwachsen werden eingeholt hat. 

« Rebe », was bedeutet das für Dich, oder was fällt Dir spontan ein?
Das Blut der Erde und die Menschen

Lieblingswein? 
Keinen speziellen, ich mag Wein generell und es gibt überall sehr guten zu entdecken. 

Was ist Deine Inspiration bei der Vinifikation? 
Meine Inspiration kommt vor allem aus der Welt der Künste, Architektur, Design, Graffiti; den libertären Aspekten des menschlichen Daseins und dessen, was mich umgibt, bei der Suche nach Emotionen

Winzer, die Du schätzt? 
Ze von der Cave des Nomades und meine Nachbarn Jean Philippe Padie und Severin Barioz (Face B)

Welche Materialien bevorzugst Du im Keller für Gärung und Ausbau und warum: 
Edelstahl als reaktionsträge Materie, ich arbeite heute ausschließlich damit. Momentan gibt es keinen Platz im Keller, aber in der Zukunft will ich mich mit anderen Materialien auseinandersetzen. Ich werde den Standort meiner Vinifikation wechseln, dann werde ich meine Ausrüstung weiterentwickeln. 

Ein wichtiger Aspekt Deiner Arbeit im Weinberg:
“La Pioche” (die Hacke) 

Der Charakter Deiner Weine:
Ein Wein, der ausgelassen und frei ist, stets mit Respekt, für das, was das Terroir mir gibt

Wenn Du die Möglichkeit hättest eine Gegebenheit bezüglich Deines Weinbergs oder Deiner Weinkellerei zu ändern, was würdest Du ändern:
Einen eigenen Weinkeller zu haben, der mir im Wesentlichen erlaubt mich nachhaltig einzurichten und weiterführende Erfahrungen in der Weinbereitung zu machen

« Naturwein »
Ein lebendiger, wilder Wein. Es ist eine Art und Weise zu Denken, mehr Philosophie denn Praktik. Es bedeutet standhaft und wohlwollend zu sein. Es bedeutet sich als Mensch in seinem Element zu positionieren und nicht in das Zentrum von allem. 

Projekte und/oder Utopien: 
Reise um die Welt im Segelschiff

Ein netter Ort, um Wein zu trinken:
Native in Perpignan 


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